Ursachen für Rohrbruch und Kanalschäden
Rohrbrüche und Schäden entstehen durch Alterung des Materials, Wurzeleinwuchs, Bodenbewegungen, Setzungen, Frost oder unsachgemäss verlegte Leitungen. Auch aggressive Abwässer und Korrosion schwächen das Rohr mit der Zeit.
Typische Anzeichen sind wiederkehrende Verstopfungen, Rückstau, feuchte Stellen im Erdreich, Absenkungen im Gelände oder Rattenbefall, der auf offene Schadstellen hinweist.
Schaden lokalisieren
Vor jeder Reparatur wird die Schadstelle genau lokalisiert. Dazu wird die Leitung gereinigt und mit einer Kamera befahren, die Position, Art und Ausmass des Schadens metergenau festhält.
Auf dieser Grundlage wird entschieden, ob eine grabungsfreie Reparatur möglich ist oder ob im Einzelfall eine offene Baustelle nötig wird.
Grabungsfreie Reparaturverfahren
Punktuelle Schäden wie Risse oder undichte Muffen lassen sich mit einem Pointliner (Kurzliner) abdichten, der von innen an die Schadstelle gebracht und ausgehärtet wird. Längere Abschnitte werden mit einem Inliner (Schlauchliner) saniert, der ein neues Rohr im alten Rohr bildet.
Diese Verfahren sind schnell, sauber und deutlich günstiger als eine offene Grabung, da Strassen, Gärten und Böden nicht aufgerissen werden müssen. Bei schweren Schäden wie einem eingestürzten Rohr bleibt der Aushub die letzte Option.
In einem Wohnquartier in Opfikon senkt sich das Pflaster über einer Grundleitung leicht ab. Die Kamerabefahrung zeigt einen Rohrbruch mit Scherbenbildung. Karo Kanaltechnik lokalisiert die Stelle exakt und saniert den Abschnitt grabungsfrei mit einem Inliner, sodass weder Strasse noch Vorgarten aufgerissen werden müssen.
